Handball
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22.05.2022 18:22

Wacker Thun erzwingt ein fünftes Spiel

  • Ob der Winterthurer Remi Leventoux in Spiel 5 mitmachen darf, steht nach einem Foul gegen Nicolas Raemy und einer Roten Karte noch nicht fest
    KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
HANDBALL ⋅ Wacker Thun besiegt Pfadi Winterthur im Playoff-Halbfinal 31:24 und erzwingt ein fünftes Spiel. Am Donnerstag in Winterthur wird der Finalgegner der Kadetten Schaffhausen ermittelt.

Pfadi Winterthur führte in Thun bloss zweimal und nur während zehn Sekunden. Vier Sekunden nach dem 0:1 glich Nicolas Suter zum 1:1 aus; nach dem 1:2 dauerte es wieder lediglich sechs Sekunden bis zum neuerlichen Ausgleich durch wiederum Suter. Danach zog Wacker Thun bis zur 15. Minute auf 8:2 davon - und gab die Kontrolle über die Partie nicht mehr aus der Hand.

Zur Pause führte Thun erstmals mit zehn Toren Unterschied (16:6), später betrug der Maximalvorsprung sogar elf Treffer (24:13).

Obwohl klar war, dass Wacker Thun gegen den amtierenden Meister Pfadi Winterthur eine "Belle" erzwingen wird, beruhigte sich das Geschehen auf dem Spielfeld nicht. In der 34. Minute führte ein Foul von Remi Leventoux gegen Nicolas Raemy zu einer rapportierten Roten Karte. Der Thuner Raemy konnte nicht mehr weiterspielen; Leventoux droht eine Sperre fürs fünfte Spiel.

Schon in den Viertelfinals gegen St. Otmar St. Gallen musste Titelhalter Pfadi über fünf Spiele gehen. Gegen die St. Galler gewannen die Winterthurer das Entscheidungsspiel 31:30. In den ersten zwei Halbfinalpartien in Winterthur setzte sich Pfadi gegen Wacker Thun mit 33:26 und 27:19 zweimal klar durch. (sda)

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