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15.03.2019 20:32

Federer ohne Probleme in den Halbfinal

  • Selten in Bedrängnis, souverän in den Halbfinal: Roger Federer erreichte in Indian Wells den Halbfinal
    Selten in Bedrängnis, souverän in den Halbfinal: Roger Federer erreichte in Indian Wells den Halbfinal | KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO
ATP INDIAN WELLS ⋅ Roger Federer steht beim Masters-1000-Turnier in Indian Wells im Halbfinal. Der 37-jährige Basler kommt gegen den überraschenden Polen Hubert Hurkacz (ATP 67) zu einem nie gefährdeten 6:4, 6:4-Sieg.

Federer wahrte damit seine Chancen, den 101. Turniersieg seiner Karriere und sechsten in der kalifornischen Wüste, zu gewinnen. Er erfreut sich einer glänzenden Form und gab im gesamten Turnier noch keinen Satz ab. Im Halbfinal kommt es nun zum "Clasico" gegen Rafael Nadal.

Hurkacz hatte nicht die Klasse und die Schläge, um Federers Lauf zu stoppen. Der 1,96 m grosse, 22-jährige Pole verfügt über einen starken ersten Aufschlag. Bei Service des Schweizers kam er nur gegen Ende des zweiten Satzes zweimal zu einer Breakchance, die der 20-fache Grand-Slam-Champion aber souverän abwehrte.

So reichte Federer je ein Break - zum 3:2 im ersten, zum 2:1 im zweiten Satz - zur Entscheidung. Nach knapp eineinviertel Stunden nützte er gleich seinen ersten Matchball zum souveränen Sieg. Trotz starkem und zuweilen störendem Wind schlug er 24 Winner und nur 18 unerzwungene Fehler. Beim Aufschlag hat er allerdings noch Luft nach oben. Nur etwas mehr als die Hälfte der ersten Bälle fand den Weg ins Feld. In Bedrängnis geriet er - anders als Kei Nishikori, Australian-Open-Halbfinalist Lucas Pouille oder Jungstar Denis Shapovalov, die sich allesamt von Hurkacz überraschen liessen - dennoch nie.

Seit der überraschenden Achtelfinal-Niederlage am Australian Open gegen Stefanos Tsitsipas hat Federer nun neun Matches in Folge gewonnen. In Indian Wells, wo er zusammen mit Novak Djokovic Rekordsieger ist, steht er bereits zum zwölften Mal im Halbfinal.

Dort trifft der Basler am Samstagabend auf seinen Erzrivalen Rafael Nadal, der den aufstrebenden Russen Karen Chatschanow in zwei Tiebreaks besiegte und in dieser Woche ebenfalls noch ohne Satzverlust ist. Das 39. Duell mit Nadal wurde von den Tennisfans heiss ersehnt. Zwar liegt Federer, der auf Platz 4 der Weltrangliste verbleiben wird, mit 15:23 im Hintertreffen, die letzten fünf Partien gegen den Spanier hat er jedoch gewonnen. Die beiden haben allerdings seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr gegeneinander gespielt.

"In diesem Stadium des Turniers musst du dein bestes Spiel auf den Platz bringen", ist sich Federer bewusst. "Es ist ja nicht so, dass ich nicht erwartete, hier zu sein, aber es lief bisher definitiv besser, als ich gedacht hätte."

Seinen letzten von fünf Turniersiegen in Indian Wells feierte Federer vor zwei Jahren mit einem Finalsieg gegen Stan Wawrinka, im vergangenen Jahr verpasste er im Endspiel drei Matchbälle und verlor gegen Juan Martin Del Potro. (sda)

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