Tennis
Lade Login-Box.
04.09.2019 01:49

Wawrinka will mehr

  • Abschied aus New York: Stan Wawrinka ist mit dem Erreichen des Viertelfinals grundsätzlich zufrieden, doch er will noch mehr
    Abschied aus New York: Stan Wawrinka ist mit dem Erreichen des Viertelfinals grundsätzlich zufrieden, doch er will noch mehr | KEYSTONE/FR171690 AP/SARAH STIER
US OPEN ⋅ Stan Wawrinka ist "heute frustriert, morgen zufrieden mit meiner Gesamtbilanz dieses US Open". Dass er in die Top 20 zurückkehrt, kommentiert er kurz und bündig: "Das reicht nicht."

Stan Wawrinka verpasste am US Open eine gute Chance, nach gut zwei Jahren und erstmals seit seiner schweren Knieoperation wieder in die Halbfinals eines Grand-Slam-Turniers zurückzukehren. Er fand gegen den unorthodox spielenden Russen Daniil Medwedew, die Nummer 5 der Welt, aber kein Mittel. "Es fehlte mir die Intensität. Ich bewegte mich schlecht und fand nie einen guten Rhythmus", zeigte sich der 34-jährige Waadtländer nach der 6:7, 3:6, 6:3, 1:6-Niederlage selbstkritisch. "Ich habe das Gefühl, dass ich eher das Spiel verloren als Medwedew es gewonnen hat."

Keine Rolle gespielt habe, dass Medwedew sich früh am Oberschenkel pflegen liess und danach zumindest eine Zeitlang nicht mehr ganz so gut zu Fuss schien. "Er hat auch in den letzten Spielen oft betont, dass er Schmerzen habe und dennoch gewonnen. Ich wusste, dass er bis zum Schluss kämpfen würde", sagte Wawrinka, der in den letzten Tagen ebenfalls krank war, sich dazu aber nicht weiter äussern wollte. Vor allem lobte er den Russen, der in diesem Summer von Sieg zu Sieg eilt und erstmals im Halbfinal eines Grand-Slam-Turniers steht. "Er spielt sehr gut und macht es einem mit seinem Spiel sehr schwierig."

Im Moment überwiege die Frustration, erklärte der Lausanner kurz nach dem Spiel. "Die Gesamtbilanz ist aber doch positiv. Mein Spiel ist auf einem guten Niveau." Dass die aktuelle Nummer 24 der Welt am kommenden Montag in die Top 20 zurückkehren wird, befriedigt ihn aber (noch) nicht. "Das reicht nicht", sagt die ehemalige Nummer 3 des ATP-Rankings klipp und klar. "Ich will wieder weiter nach oben."

Eine klare Meinung hat er auch zu Medwedew. "Er kann noch viel erreichen, auch Grand-Slam-Titel", ist Wawrinka überzeugt. Kann er auch diese Woche in New York gewinnen? "Er kann, aber ich glaube nicht, dass er es wird. Es sind noch starke Gegner in seinem Weg." (sda)

Kommentare

Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!

Meist gelesene Artikel

MENZINGEN

Lastwagen stürzt über Abhang

URI

Koch-Statue aus dem Kanton Uri soll vorerst in Bersets Vorzimmer stehen

Polizeitaucher haben am Dienstag die Leiche eines 27-jährigen Schwimmers rund 300 Meter vom Ufer des Walensees entfernt geborgen.
SUCHAKTION

Polizeitaucher finden Leiche am Seegrund

URI

Wolf hat im Urserntal zahlreiche Schafe getötet

NIDWALDEN

Fotoshooting in Buochs: Bauernkalender zeigt die Landwirtschaft von ihrer schönsten Seite

LUZERN

Campus Sursee sucht einen Direktor – Der Auserwählte verzichtet auf den Stellenantritt

Corona-Test in Wuhan in der zentralchinesischen Provinz Hubei. Foto: Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa
CHINA

Zehn Millionen Menschen in Wuhan getestet: 300 asymptomatische Fälle

ARCHIV - Richard Grenell, bisheriger Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, ist nach gut zwei Jahren im Amt zurückgetreten. Foto: Sven Hoppe/dpa
DEUTSCHLAND

Grenell als US-Botschafter in Deutschland zurückgetreten

LUZERN

Beiz, Bier, Gin: Mit dem Lindenhof öffnet in Entlebuch ein Restaurant mit ungewöhnlichen Nachbarn seine Türen

In den USA ist eine Klage gegen eine Verordnung von US-Präsident Donald Trump eingereicht worden, nachdem Twitter einen Tweet von Trump kommentiert hatte. (Symbolbild)
USA

Klage gegen Trump-Verfügung eingereicht

Zur klassischen Ansicht wechseln