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20.05.2022 14:47

IOC, Session

ALLGEMEINES ⋅ In der Debatte um die Nachhaltigkeit Olympischer Spiele hat das IOC eine Studie vorgelegt, nach der ein Grossteil der olympischen Wettkampfstätten bis heute in Betrieb sind. Der Erhebung des Internationalen Olympischen Komitees zufolge werden 85 Prozent aller permanenten Sportstätten von Athen 1896 bis Pyeonchang 2018 noch immer genutzt. In der Studie seien 817 Arenen und 106 temporäre Sportstätten von 51 Olympischen Spielen betrachtet worden, teilte das IOC bei der in Lausanne durchgeführten Session mit.

In der Debatte um die Nachhaltigkeit Olympischer Spiele hat das IOC eine Studie vorgelegt, nach der ein Grossteil der olympischen Wettkampfstätten bis heute in Betrieb sind. Der Erhebung des Internationalen Olympischen Komitees zufolge werden 85 Prozent aller permanenten Sportstätten von Athen 1896 bis Pyeonchang 2018 noch immer genutzt. In der Studie seien 817 Arenen und 106 temporäre Sportstätten von 51 Olympischen Spielen betrachtet worden, teilte das IOC bei der in Lausanne durchgeführten Session mit.

Der Dachverband beruft sich bei der Studie auf Daten der Eigentümer oder Betreiber der Wettkampfstätten, der Gastgeberstädte und der Nationalen Olympischen Komitees. Die Wirtschaftsprüfer von KPMG hätten die Angaben unabhängig begutachtet, hiess es weiter.

Experten und IOC-Kritiker hatten in der Vergangenheit immer wieder den Gigantismus Olympischer Spiele verurteilt. So wurden teils enorme Summen in Stadien investiert, die später kaum oder gar nicht mehr genutzt wurden. Ein Beispiel dafür ist der Olympia-Park der Sommerspiele von Rio de Janeiro 2016. Über Jahre hinweg war nur eine der dort errichteten Hallen regelmässig in Betrieb. Zuletzt hiess es, dass die Handballhalle in vier Schulen umgewandelt werden soll.

Auch einige der Sportstätten von Athen 2004 verfielen in den Jahren nach den Spielen. Wie später Rio hatte sich die Stadt mit den Spielen übernommen und geriet in eine tiefe finanzielle Krise. Der IOC-Studie zufolge werden allerdings drei Viertel der 32 permanenten Arenen von Athen 2004 noch immer genutzt. Für Rio weist die Erhebung sogar einen Wert von 93 Prozent noch genutzter Sportstätten aus.

Von den nicht mehr genutzten Olympia-Arenen seien die meisten zurückgebaut, abgerissen oder in Kriegen zerstört worden, hiess es. 35 der 817 permanenten Sportstätten sind laut dem IOC geschlossen, derzeit ohne Nutzung oder aufgegeben worden. (sda/dpa)

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