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18.06.2022 11:50

FIS, Justiz

SKI ⋅ Die nationalen Ski-Verbände der Schweiz, von Österreich, Deutschland und Kroatien wollen juristisch gegen die Wiederwahl von Johan Eliasch als Präsident des Weltverbandes FIS vorgehen. In einem Schreiben kündigten sie an, dass sie den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen werden. Ein Mediensprecher des österreichischen Skiverbandes bestätigte den Wahrheitsgehalt von entsprechenden Meldungen des "Blick" und von "SRF".

Die nationalen Ski-Verbände der Schweiz, von Österreich, Deutschland und Kroatien wollen juristisch gegen die Wiederwahl von Johan Eliasch als Präsident des Weltverbandes FIS vorgehen. In einem Schreiben kündigten sie an, dass sie den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen werden. Ein Mediensprecher des österreichischen Skiverbandes bestätigte den Wahrheitsgehalt von entsprechenden Meldungen des "Blick" und von "SRF".

Die Kläger monieren, dass die demokratischen Grundsätze bei der Bestätigungswahl im Rahmen des 53. FIS-Kongresses in Mailand unterwandert worden seien. Die 126 Verbände hätten keine Wahl gehabt, sondern lediglich für Eliasch oder gar nicht stimmen können. Anderenfalls waren die Voten ungültig. Aus den 70 Stimmen für den umstrittenen Schweden, der im Vorjahr die Nachfolge von Gian-Franco Kasper angetreten hat, ergab sich so ein Resultat von 100 Prozent.

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann bezeichnete die Wahl im "Blick" als "Muppet-Show". Diego Züger, der stellvertretende Geschäftsführer beim Schweizerischen Ski-Verband, sprach von einem schlechten Witz. "Eine Wahl, bei der die einzig gültige Stimme eine Ja-Stimme ist, entspricht nicht unserem Rechtsverständnis", so Züger.

Gegenüber "skinews.ch" kündigte Swiss-Ski weitere Informationen per Anfang nächster Woche an. (sda)

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