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04.03.2021 14:20

Solider Auftritt der Schweizer Frauen

  • Nadine Fähndrich lief in der Staffel eine starke Ablösung in klassischer Technik. (Archivaufnahme)
    Nadine Fähndrich lief in der Staffel eine starke Ablösung in klassischer Technik. (Archivaufnahme) | KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
LANGLAUF ⋅ Das Schweizer Frauen-Quartett läuft an der WM in Oberstdorf mit der Staffel über 4x5 km in 7. Rang. Das ist nahe am Optimum.

Einen 6. Platz hätten sie sich Idealfall ausgerechnet, sagte die Startläuferin Laurien van der Graaff, nachdem sie ihren Einsatz absolviert hatte. Sie und Nadine Fähndrich hatten die Schweiz bis zur Hälfte des Pensums in der klassischen Technik mit dem 5. Zwischenrang auf Kurs gehalten. Der Rückstand des Silber-Duos auf die Spitze mit Norwegen und Russland betrug bloss eine halbe Minute.

Im Skating-Abschnitt büssten Lydia Hiernickel und Alina Meier wie erwartet an Terrain ein, aber sie zeigten für ihr Potenzial gute Auftritte. Der Rückstand im Ziel betrug 2:49 Minuten. Sie habe bei den erneut warmen und weichen Tiefschnee-Verhältnissen "mega gelitten", gab Van der Graaff zu. Sie profitierte aber wohl wie Fähndrich vom Hoch, das die Medaille ausgelöst hatte."Man schwebt immer noch ein bisschen", sagte die Luzernerin und lobte das "super Material" an den Füssen. Sie wird nun am Samstag noch die 30 km klassisch laufen und hofft bei optimalem Rennverlauf auf einen Top-10-Platz.

An der Spitze fiel Schweden überraschend früh aus der Entscheidung. Jonna Sundling und Charlotte Kalla erwischten einen schlechten Tag und miserables Material. Die Schwäche der Schwedinnen nutzten die Finninnen mit der 42-jährigen Riitta-Liisa Roponen für den Gewinn der Bronzemedaille. Der Kampf um Gold und Silber war spätestens nach der dritten Ablösung von Therese Johaug zugunsten von Norwegen vor Russland entschieden. Johaug gewann ihren insgesamt 13. WM-Titel. (sda)

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